| REZENSIONEN |

 

„Reiner gelang es, eine Atmosphäre äußerster Konzentration herzustellen… Es schien, als hielten die Zuhörer den Atem an.“

(17. September 2014, Neue Westfälische, Christine Longere)

 

„Der Abend war künstlerisch ein ganz erlesenes Erlebnis,
das wohl keinen Zuhörer unberührt gelassen hat.„

(19. September 2014, Westfalen-Blatt, Wolfgang Braun)

 

Er jongliert mit Textfragmenten…, die er in allen Lagen seiner extrem wandelbaren Stimme ertönen lässt: Vom tiefen gutturalen Rülpser über rollende und zischende Konsonanten bis hin zu extatischen Jodlern reicht das Spektrum. Bisweilen glaubt man, einem Muezzin zu Lauschen oder einen Sufi-Priester im Zwiegespräch mit einem tibetischen Obertonmönch zu erleben.“

(Bernhard Bayer, Kleine Zeitung, 13.9.2015)

 

„Man weiss tatsächlich nicht genau, was es war, aber es war fantastisch.“

(Kulturteil – Kulturmagazin 2011, Jonas Wydler)

 

„Die Rezitation nahm fast den Charakter einer Meditation an. Reiners jungenhafte Erscheinung, die noch dadurch verstärkt wurde, dass er barfuß auftrat, seine minimalistische Gestik und vor allem seine klare warme raumfüllende Stimme ließen keinen Gedanken aufkommen an pathetische Weihestunden der Literatur… In Reiners Vortrag tritt Hölderlins poetische Kraft auch im Zustand des Verglimmens in kristalliner Reinheit in Erscheinung.“

(BNN – Badische Neueste Nachrichten, 7. April 2016 Peter Kohl)

 

Opulente, sinnliche Bilder treffen auf improvisierte Musik und einen leidenschaftlichen Geschichtenerzähler und Sprachakrobaten. … Ein Fest der Emotionen und überzeugendes Gesamtkunstwerk.“

(Begründung der Jury, zur Vergabe des Junge Ohren Preis 2009 an tetete)

 

„In der Tat ist Christian Reiners Einspielung von einer unerhörten, hypnotischen Intensität. Die karge, abstrakte Sprache Hölderlins: Tag, Schnee, Frühling, Schimmer, Himmel, Bilder, Sonne, Mensch, Licht. Reiners Stimme, die die alten Gluten in dieser erloschenen Sprache spüren lässt. Und ebenjene Pausen, die dem Zuhörer den Raum geben, inmitten des Schweigens nach seinen eigenen inneren Himmels-, Frühlings-, Schnee- und Sonnenbildern zu suchen. Ein Schweigen, für das wir in unserer lärmenden Welt vielleicht gar nicht mehr gerüstet sind…“

(Der Standard 2012, „Am Rand des Verstummens“ von Christoph Winder)

 

„Reiner setzt nicht nur seine Stimme als umfassendes Ausdrucksmittel ein, ächzt und stöhnt zwischendurch wie einer, der unter Schmerzen seine Worte gebiert, spielt mit monotonen Wiederholungen, um gleich darauf ins Blaue zu schießen und ins Schwarze zu treffen…“

(Niederösterreichische Nachrichten 02/04)

 

„Der komplexe Dialog zwischen Hamilton und Reiner ist kraftvoll, immer wieder blitzt Humor auf, Sätze werden unterbrochen, Wortgebäude lösen sich in Lauttrümmer auf. …eine von der ersten bis zur letzten Minute mitreißende Vorführung.“

(Tanzjournal03, Helmut Ploebst)